Mitarbeitermotivation mit dem “Schmerzhebel” und dem “Freudehebel”
20. Januar 2012Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter? Grundsätzlich gibt es zwei Hebel, an denen Motivation ansetzen kann: 1. den „Schmerzhebel" und 2 den „Freudehebel"
Das heißt: Sie können einen Mitarbeiter motivieren, indem Sie ihm vor Augen führen, welche unerwünschten Konsequenzen sein Verhalten hat, etwa: „Wenn du nicht genügend Umsatz machst, sinkt deine Provision. Also, lieber Verkäufer, streng dich an!" Grundgedanke dieser Motivationsstrategie ist, dass der Mitarbeiter schließlich, um „Schmerz" zu vermeiden, bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legt.
Die zweite grundsätzliche Motivationsstrategie fußt auf folgender Überlegung: Ein Mitarbeiter lässt sich motivieren, indem ihm ein Ziel oder eine Vision veranschaulicht wird, das bzw. die er durch sein Verhalten erreichen kann. Er lässt sich mithin motivieren, indem ihm die Erreichung eines Ziels in Aussicht gestellt wird, das ihm „Freude" und ein gutes Gefühl bereitet: „Wenn du es schaffst, das Umsatzziel zu erreichen, winkt dir eine kräftige Provision."
So einfach dieses psychologische Modell ist, so bestimmend ist es für die Praxis vieler Führungskräfte, die in aller Regel nur einen der Hebel betätigen - den „Schmerzhebel" oder den „Freudehebel". Dann heißt es: „Meine Verkaufsmannschaft braucht Druck, damit sie Spitzenleistungen erbringt." Oder eben: „Meine Leute brauchen eine verlockende Prämie, damit sie Spitzenleistungen erbringen."
Kommen Sie zur: INFORMATIONSVERANSTALTUNG: Remscheid, Dienstag 31.01.2012, 18:00h - 20:00h, Mercure Hotel Remscheid, Jägerwald 4, 42897 Remscheid, 02191 6071-0
